Kontakt

Naturschutz-, Ferien- und Erholungsgebiet Dingdener Heide 
Bußter Weg 100
46499 Hamminkeln
Tel.: 02852/2405
Mail: info(at)dingdener-heide.de 
Internet: www.dingdener-heide.de

Dingdener Heide

Das Naturschutzgebiet Büngernsche Heide und Dingdener Heide erstreckt sich über die Grenze der Kreise Wesel und Borken nordöstlich des zu Hamminkeln gehörenden Stadtteils Dingden und südlich der Stadt Rhede. Noch im letzten Jahrhundert erstreckte sich hier eine fast 500 ha große Heidelandschaft mit anmoorigen bis moorigen Teilflächen.

Zu Beginn der 1920er Jahre tobte ein großer Flächenbrand in dem Gebiet. In der Folge begannen einheimische Landwirte mit der Kultivierung der Flächen. Anfangs wurden die Landstriche extensiv bewirtet, später, in den 70er-Jahren, dann auch intensiv. Dies ging mit einer planmäßigen Entwässerung der anmoorigen und moorigen Flächen einher. 
Seit 1987 steht nun die Dingdener und Büngernsche Heide unter Naturschutz. Die schrittweise Extensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung bot zahlreichen vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten, ein neues Refugium. In den Feuchtwiesen, Hecken, Krautsäumen und Feldgehölzen, kann man allerlei seltene Vögel beobachten, doch auch Reptilien, Amphibien, Libellen, Heuchschrecken und andere Insekten, finden hier einen wertvollen Rückzugsraum. 
Rund 20% aller nachgewiesenen Gefäßpflanzenarten stehen auf der roten Liste der bestandsgefährdeten Arten in NRW. Auffallend sind die vielen Kopfweiden, deren unverwechselbares Erscheinungsbild mit besenförmigen Kronen, angeschwollenen oberen Stammteilen und häufig hohlen Stämmen auf die Bewirtschaftung zurückgeht, bei der alle zwei bis fünf Jahre sämtliche Seitentriebe entfernt werden.
Die Zweige wurden früher zum Flechten benutzt. Die hohlen Stämme sind willkommene Behausungen für viele Insekten und höhlenbrütende Vögel.

Ein gut ausgebautes Wegenetz, das gleichermaßen für Wanderer sowie auch für Radwanderer geeignet ist, erschließt eines der größten Feuchtwiesenbiotope Nordrhein- Westfalens. 
Ideale Ausgangspunkte sind die großen Parkplätze an der Akademie Klausenhof, dem Waldfriedhof "Am Bokern", der Sportanlage am Hönigsweg und am Campingplatz "Erholungsgebiet Dingdener Heide".

Das Parken am Wegesrand ist in der Heide zu vermeiden, da der landwirtschaftliche Verkehr behindert wird. Bitte verhalten Sie sich bei Ihrem Besuch naturgerecht, bleiben Sie auf den Wegen die geöffnet sind, leinen Sie Ihre Hunde an und hinterlassen Sie keinen Müll in dieser ökologisch wertvollen Landschaft. 

 
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